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Aktuelles

Dinklager Freibad öffnet am 17. Mai seine Pforten

Freibad-Team startklar – Täglich ab 10.30 Uhr geöffnet

Dinklage. Am Dienstag (17. Mai) ist es soweit: das Dinklager Freibad öffnet zur Freibadsaison 2022 seine Pforten. Das Freibadteam um Meik Slak und Michael Dyck hat die Vorbereitungen abgeschlossen und ist für den 17. Mai startklar. Nun muss nur noch das Wetter mitspielen, dann steht einer tollen Freibadsaison 2022 nichts mehr im Wege. Das Hallenbad öffnet letztmalig am 12. Mai seine Türen.

Das Freibad hat ab dem 17. Mai täglich in der Zeit von 10.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen ist das Bad dann jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss und letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung des Bades.

Auch der Kiosk im Freibad mit den beiden beliebten Indern Ram Lubhaya und Rajinder Singh öffnet bei gutem Wetter wieder die Türen für die Besucher. Bereits seit 18 Jahren halten die beiden Bremer nun dem Kiosk im Dinklager Freibad die Treue.

Die Eintrittspreise sind wie folgt: eine Jahreskarte kostet für Einzelpersonen 40 Euro; Kinder und Jugendliche sowie Rentner und Schüler/Studenten (bis 25) zahlen unter Vorlage eines Nachweises nach wie vor 20 Euro. Die Tageskarte für die einmalige Benutzung des Freibades kostet für Personen ab 18 Jahren zwei Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 zahlen einen Euro. Zwölferkarten sind für Personen ab 18 Jahren zum Preis von 20 Euro erhältlich; Kinder und Jugendliche sowie Rentner und Studenten (bis 25) zahlen unter Vorlage eines Nachweises 10 Euro für die Zwölferkarten. Kinder bis zu drei Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Für Vereine und Gruppen sowie auswärtigen Schulen erfolgt die Hebung der Gebühr nach Vereinbarung.

Jahreskarten können an der Kasse des Freibades gelöst werden.




70 Kriegsflüchtlinge haben aktuell in Dinklage ihr zuhause

Nächstes Treffen am 9. Mai – Wohnraum und Begleiter gesucht

Dinklage. Rund 70 aus der Ukraine stammende Menschen sind vor den Kriegswirren in ihrem Land geflohen und haben nun vorübergehend ihr zuhause in Dinklage gefunden. „Wir alle wünschen ihnen, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist, der Krieg schnell vorbei geht und die Menschen wieder die Möglichkeit haben, in ihre Heimat zurückzukehren“, sagt der Leiter des Dinklager Familienbüros, Jens Brönstrup.

Um den Neuankömmlingen ihr aktuell „neues Leben“ in Dinklage ein wenig zu erleichtern, organisiert Brönstrup zusammen mit weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern wie Wolfgang Bollmann oder Pastor Fridtjof Amling gemeinsame Treffen und versucht Sprachkurse auf die Beine zu stellen. „Hier wäre es toll, wenn sich Personen melden würden, die entsprechende Sprachkurse durchführen können, denn da fehlt es derzeit an Personal, um allen einen Kurs anbieten zu können“, so Brönstrup. Für Rückfragen diesbezüglich steht Jens Brönstrup telefonisch unter 04443/899530 oder per Mail an broenstrup@dinklage.de zur Verfügung.

Aktuell hätten sich überwiegend Frauen mit Kindern auf den Weg nach Deutschland gemacht. Einige davon seien nun in Dinklage untergekommen, berichtet Brönstrup. Da viele der Kinder im schulpflichtigen Alter seien, besuchten diese inzwischen die Dinklager Schulen. Kleinkinder würden in den Dinklager Kindergärten betreut, so Brönstrup weiter. Der Leiter des Familienbüros geht davon aus, dass weitere Flüchtlinge aus der Ukraine nach Dinklage kommen. „Viele der Flüchtlinge haben hier Verwandte und Bekannte und haben damit eine entsprechende Anlaufstelle“, so Brönstrup.

Nach dem ersten Treffen der Flüchtlinge mit Einheimischen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der evangelischen Kirchengemeinde wird nun am Montag (9. Mai) ein weiteres Treffen mit einem Beisammensein und gemeinschaftlichem Grillen im Gemeindehaus organisiert. Ab 17 Uhr sind dazu alle ukrainischen Kriegsflüchtlinge, aber auch interessierte Einheimische, die diese Menschen kennenlernen oder in ihrem Alltag begleiten möchten, herzlich eingeladen. Ein weiteres Treffen soll am Montag (16. Mai) ebenfalls um 17 Uhr beim Gemeindehaus stattfinden.




Am Prengersfeld: Bäume erneut widerrechtlich gestutzt

Stadt erstattet Anzeige und setzt 500 Euro Belohnung aus

Dinklage. Die Vertreter der Stadt Dinklage sind sauer. Bereits zum zweiten Mal wurden die Bäume in der Straße „Am Prengersfeld“ von Unbekannten widerrechtlich gestutzt. Nun hat die Stadt Dinklage Anzeige gegen Unbekannt erstattet und gleichzeitig eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt, die zur Ergreifung des oder der Täter führen.

Die fünf „Säulenhainbuchen“, die am Prengersfeld vor gut drei Jahren in den jeweiligen Straßenbeeten gepflanzt wurden, sind ohne Rücksprache mit der Stadt Dinklage gekürzt worden. Darüber hinaus trägt der unsachgemäße Rückschnitt dazu bei, dass die gewünschte Wuchsform der Solitärbäume künftig nicht mehr in der zu erwartenden Form erreicht wird.

Personen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Stadt Dinklage, telefonisch unter 04443/8990 oder per Mail an kontakt@dinklage.de in Verbindung zu setzen. Alternativ können sich Hinweisgeber mit ihren Informationen auch direkt an die Polizeistation Dinklage wenden. Entsprechende Hinweise werden seitens der Stadt selbstverständlich vertraulich behandelt.




Dinklager Web-App geht an den Start

Digitale Infos über die Stadt, Handel, Gastronomie und mehr

Dinklage. Erfolgreiches Stadtmarketing ist heute digital. 62,5 Millionen Smartphone-Nutzer allein in Deutschland suchen in acht von zehn Fällen nach lokalen Informationen. Damit ist das Smartphone inzwischen das wichtigste Ziel und Mittel für moderne und effektive Informationen geworden. Das hat auch die Stadt Dinklage erkannt und geht nun in Zusammenarbeit mit der Agentur Motion Pixels mit der Dinklager Web-App an den Start.

Mithilfe der Web-App von Motion Pixels bringt die Stadt Dinklage unter anderem den lokalen Handel, lokale Gastgeber, die Gastronomie aber auch die Vereine den Nutzerinnen und Nutzern näher. „So hat der Nutzer alle notwendigen Infos praktisch immer direkt bei sich, quasi so vielseitig wie ein digitales Schweizer Taschenmesser“, sagt Ansgar Westermann von der Stadt Dinklage, der gemeinsam mit Daniel Wegmann die Daten innerhalb der App auf dem Laufenden hält. Die Planungen gehen derzeit dahin, dass die Web-App in den kommenden Wochen und Monaten um zusätzliche Funktionen erweitert wird.

Die Dinklager Web-App lässt sich unter https://dinklage.app aufrufen und hält neben zahlreichen Informationen über die Stadt unter anderem auch eine umfangreiche Datenbank zu den Dinklager Vereinen bereit. „Darüber hinaus stehen auch Angebote oder Gutscheine des lokalen Handels im Mittelpunkt der Web-App“, sagt Entwickler Daniel Wegmann. Die Web-App soll mit seinem Inhalt Lokalkolorit vermitteln und gleichzeitig die Präsenz Dinklages in der realen und digitalen Welt schaffen. Bei der Vorstellung der Web-App zeigte sich auch Bürgermeister Carl Heinz Putthoff begeistert. „Das ist eine super Sache, die sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste einen tollen Mehrwert darstellt“, so Putthoff.

Ein springender Punkt der Web-App ist, dass diese nicht nur vom Smartphone aus, sondern auch von anderen Geräten wie PCs, Laptop oder Tablet über die gleiche Adresse starten lässt. Und das unabhängig vom genutzten Browser. „Vorteil der Web-App ist, dass die Nutzerinnen und Nutzer sich nicht erst eine App aus den Stores installieren müssen, sondern sie direkt mittels Browser aufrufen können“, sagt Ansgar Westermann. Nichts desto trotz lässt sich die Web-App als Favorit auf dem Startbildschirm der Handys abspeichern, so dass man mit einem Klick auf das Icon die Web-App direkt wieder starten kann.

Frei nach dem Motto „runter vom Sofa - rein in die Stadt“ wird es als erste Aktion der neuen WebApp eine QR-Code Rallye mit Verlosung der Stadtverwaltung geben. Alle Informationen dazu gibt es in der App in Kürze. Mittels eines in der Web-App integrierten QR-Code Scanners lassen sich zehn QR-Codes einlesen, die im Dinklager Stadtkern verteilt sind. Nutzerinnen und Nutzer, die alle Codes eingelesen haben, nehmen an der Verlosung teil.

Die Web-App enthält im Übrigen auch einen „Feedback“-Button, über die Nutzerinnen und Nutzer Anregungen und Kritik direkt an Motion Pixels übermitteln können.




Bauarbeiten für den neuen Bauhof haben begonnen

Kosten steigen voraussichtlich auf 3,1 Millionen Euro

Dinklage. Bereits seit mehreren Jahren stand ein Neubau des Baubetriebshofs in der Stadt Dinklage auf der Agenda, da am bisherigen Standort „Am Wehrhahn“ der Platz begrenzt war. Nun sind die Arbeiten für den Neubau des Bauhofs gestartet. Die vorbereitenden Erdarbeiten, die Ende 2021 begonnen wurden, konnten nun abgeschlossen werden, so dass auch die Rohbauarbeiten durch die Firma Schlarmann in Kürze beginnen können. Der neue Baubetriebshof am „Alten Mühlenweg“ nimmt nun also nach und nach Formen an und soll nach den derzeitigen Planungen Mitte des Jahres 2023 fertiggestellt sein.

Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen neben einem Verwaltungsgebäude mit Sozialräumen auch eine Werkstatt mit einer Waschhalle sowie eine Fahrzeughalle und eine Remise. Insgesamt betragen die Nutzflächen der Gebäude rund 1.300 Quadratmeter. Verwaltungstrakt und Werkstatt sollen zukünftig durch zwei Luft / Wasser-Wärmepumpen beheizt werden. Darüber hinaus sind auch eine Photovoltaikanlage, ein Gründach sowie eine Regenwasserzisterne geplant.

Wie aus dem Bauamt der Stadt Dinklage zu erfahren war, wurden seit Ende Januar bislang insgesamt 13 Gewerke ausgeschrieben. Weitere sechs Gewerke werden erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben. „Die aktuell angespannte Lage mit dem Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Preissteigerungen wirken sich auch auf den Neubau des Dinklager Bauhofs aus“, sagt Bürgermeister Carl Heinz Putthoff. „Auch die Lieferengpässe bei Baustoffen zeigen Wirkung, so dass die Gesamtbaukosten zwangsläufig steigen“, ergänzt Sven Friedrich, der federführend für die Ausführung des Neubaus bei der Stadt Dinklage zuständig ist.

Auf Grund der gestiegenen Baukosten rechnet die Stadt Dinklage aktuell mit Gesamtkosten von voraussichtlich 3,1 Millionen Euro. Aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (Nichtwohngebäude) der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird für das KfW Effizienzgebäude 55 ein Zuschuss in der Höhe von 230.000 Euro erwartet, der zur Gegenfinanzierung verwendet werden kann.

Mit dem Neubau des Bauhofs sind neben der Stadt Dinklage verschiedene Ingenieurbüros beteiligt. So hat das Büro PLA Petter & Latal Architekten aus Vechta die Objektplanung, Bauleitung und die SIGE Koordination übernommen.

Das Büro Frilling + Rolfs aus Vechta beschäftigt sich mit der Tragwerks- und Tiefbauplanung sowie mit dem Entwässerungskonzept. Das Büro ENERPE aus Lohne ist für die Planung der technischen Gebäudeausstattung wie Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik sowie die Energieberatung zuständig. Und die Brandschutzplanung stammt vom Büro Stephanie Rolfes aus Vechta.




Altglascontainer nun am Alten Mühlenweg

Standort Reichensteiner Straße wurde aufgelöst

Dinklage. Die Möglichkeiten der Altglasentsorgung im Dinklager Stadtgebiet sind nun weiter konzentriert worden. Der Standort an der Reichensteiner Straße wurde aufgelöst. Die Container wurden am zentralen Punkt am „Alten Mühlenweg“ (hinter der Feuerwehr) zusätzlich mit aufgestellt.

Darüber hinaus lässt sich Altglas auch auf dem Gelände der AWV-Wertstoffsammelstelle (Höner Kirchweg 3 E) während der Öffnungszeiten entsorgen. Bis November ist die Wertstoffsammelstelle dienstags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, freitags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr und samstags von 09.00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet.

Wie Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf weiter mitteilte, werden auch die Sammelcontainer für Altkleider am Standort Reichensteiner Straße in den nächsten Tagen entfernt. Auch Altkleider können am zentralen Standort „Alter Mühlenweg“ in die Container gegeben werden.

Die Zufahrt zum Containerstandort „Alter Mühlenweg“ erfolgt von der Sanderstraße aus über die Industriestraße.