Aktuelles
40-jähriges Dienstjubiläum von Angelika Hinxlage
Dinklage. Ein besonderes Jubiläum feiert Angelika Hinxlage am 1. August. Dann blickt sie auf 40 Jahre engagierte und verlässliche Tätigkeit im öffentlichen Dienst zurück. Die Stadt Dinklage würdigt ihren langjährigen Einsatz, ihre Loyalität und ihre große Verbundenheit zur Kommune.
Angelika Hinxlage begann am 01. August 1986 ihre Ausbildung zur Verwaltungsangestellten bei der damaligen Gemeinde Dinklage, die sie zum 31. Januar 1989 erfolgreich abschloss. Anschließend war sie ab dem 01. Februar 1989 – zunächst befristet – im Hauptamt tätig. Bereits im Januar 1990 wurde sie in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen.
Von Februar 1990 bis Mai 2012 prägte sie als Sekretärin im Vorzimmer des Stadtdirektors bzw. Bürgermeisters über zwei Jahrzehnte lang als zentrale Schaltstelle die Verwaltung. Mit großer Sorgfalt, Verlässlichkeit und einem stets freundlichen Auftreten war sie sowohl für Ratsmitglieder als auch für viele Bürgerinnen und Bürger erste Ansprechpartnerin im Rathaus.
Zwischen Dezember 1993 und Dezember 1996 übernahm Angelika Hinxlage zusätzlich die Aufgaben der Gleichstellung und war als Frauenbeauftragte tätig. Von Mai 2003 bis Mai 2014 wurde sie zudem zur Standesbeamtin bestellt und begleitete zahlreiche Paare an ihrem besonderen Tag.
Heute ist Angelika Hinxlage im Bereich Fremdenverkehr, Tourismus und moobil+ tätig. Sie verantwortet den Veranstaltungskalender der Stadt und führt mit großer Begeisterung Gästeführungen und Stadtrundfahrten (unter anderem „WAT mit dem Rad“) durch. Mit ihrer unvergleichlichen Art und ihrem umfangreichen Wissen über Dinklage vermittelt sie Besucherinnen und Besuchern ein lebendiges Bild der Stadt und ihrer Geschichte.
„Ihr Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre Verbundenheit zur Verwaltung und zur Bürgerschaft prägen die Verwaltung seit vielen Jahren“, heißt es aus dem Rathaus.
Die Stadt Dinklage gratuliert zu dem besonderen Jubiläum recht herzlich.
Wildpark nach Wegesanierung wieder geöffnet

Dinklage. Gute Nachricht für alle Natur- und Tierfreunde: Der Dinklager Wildpark ist ab sofort wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet.
In dieser Woche wurden die Hauptwege des Wildparks instandgesetzt. Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und gleichzeitig den naturnahen Charakter der beliebten Waldwege zu erhalten.
Im Mittelpunkt der Arbeiten stand die Beseitigung von Stolperstellen und sogenannten Lunken – Vertiefungen und Unebenheiten in der Wegedecke. Dabei wurde bewusst auf eine schonende Sanierung gesetzt: Die Schäden wurden gezielt ausgebessert, ohne die Wege grundlegend zu verändern.
Die Arbeiten wurden von der Firma GABAU aus Aschen fachgerecht ausgeführt und nunmehr abgeschlossen, sodass einem entspannten Spaziergang, einem Familienausflug oder einer kleinen Auszeit im Grünen nichts mehr im Wege steht.
Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Verständnis während der Bauzeit und wünscht allen Gästen viel Freude bei ihrem nächsten Besuch im Wildpark.
Erschließung des Wohngebietes "Kiek Ut" schreitet voran

Dinklage. Im Rahmen der Erschließungsarbeiten im Wohngebiet „Kiek Ut“ geht es sichtlich voran. Derzeit werden der Schmutzwasser- und Regenwasserkanal verlegt. Sobald die Kanalbauarbeiten abgeschlossen sind, übernehmen die Versorgungsträger den nächsten Bauabschnitt und verlegen ihre Leitungen. Anschließend kann der Straßenbau weitergeführt werden.
Nach aktuellem Bauzeitenplan soll die Baustraße bereits im August dieses Jahres fertiggestellt werden. Der Endausbau mit Gehweg erfolgt im Anschluss, sobald die Hausanschlussleitungen hergestellt worden sind. Dieses Vorgehen verhindert, dass der neu errichtete Gehweg durch spätere Anschlussarbeiten wieder geöffnet werden muss.
Damit die einzelnen Arbeitsschritte reibungslos ineinandergreifen, stimmen sich die beteiligten Unternehmen direkt auf der Baustelle ab. Dass auf einer Baustelle pragmatische Lösungen gefragt sind, zeigte sich auch bei einem Ortstermin: Als Besprechungstisch diente kurzerhand eine Mülltonne. Vertreter der EWE, des OOWVs, der ausführenden Firma Völkmann sowie des Ingenieurbüros Nordlohne & Bechly aus Lohne nutzten die ungewöhnliche, aber praktische „Konferenzlösung“, um die nächsten Arbeitsschritte direkt vor Ort zu koordinieren.
Die Stadtverwaltung bedankt sich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis während der Bauarbeiten. Ziel ist es, die Erschließung zügig und mit möglichst geringen Beeinträchtigungen abzuschließen.
Seniorenfahrt führt in die Wildeshauser Geest
Dinklage. Alle zwei Jahre laden die Stadt Dinklage und der Heimatverein Herrlichkeit Dinklage e.V. zur traditionellen Seniorenfahrt ein. Die nächste Fahrt dieser Art findet am 9. September 2026 (Mittwoch) statt und führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die „Wildeshauser Geest“. Alle interessierten Dinklager Seniorinnen und Senioren sind herzlich zur Teilnahme an dieser Tour bei gemeinschaftlichem Erlebnis mit Kultur, Natur und geselligem Beisammensein eingeladen.
Die Fahrt in die Wildeshauser Geest startet am 9. September 2026 (Mittwoch) um 13 Uhr beim bekannten Treffpunkt am „Place d´ Epouville“. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die direkt bei Kohorst-Reisen an der Märschendorfer Straße 25 einsteigen wollen, gilt die Abfahrtszeit 12.45 Uhr.
Auf der Fahrt erwartet die Teilnehmenden eine historische Fahrt mit den Eisenbahnfreunden „Jan Harpstedt“, einem besonderen Erlebnis aus der regionalen Eisenbahngeschichte. Im Rahmen der Fahrt ist eine gemütliche Kaffeepause in Bruchhausen?Vilsen inklusive Kaffee und Kuchen vorgesehen.
Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind neben der Busfahrt auch die Gästeführung, die Bahnfahrt mit den Eisenbahnfreunden „Jan Harpstedt“ sowie Kaffee und ein Stück Kuchen. Der Betrag ist bei der persönlichen Anmeldung zu entrichten.
Anmeldebeginn ist am 25. August 2026 (Dienstag) im Tourismusbüro der Stadt Dinklage bei Angelika Hinxlage, Rombergstraße 10, Zimmer 10. Pro anmeldende Person können maximal drei weitere Personen angemeldet werden. Die maximale Teilnehmerzahl für die Fahrt liegt bei 92 Personen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Mitnahme von Rollatoren in begrenzter Anzahl möglich ist. Die Bahnfahrt mit der „Jan Harpstedt“ ist nicht barrierefrei. Die Stadt Dinklage und der Heimatverein Herrlichkeit Dinklage e.V. freuen sich auf eine stimmungsvolle und erlebnisreiche Seniorenfahrt 2026.
Bundesweiter Aktionstag "Kommunen am Limit"

Dinklage. Bundesweit beteiligen sich heute Städte, Landkreise und Gemeinden am Aktionstag „Kommunen am Limit“, um auf die dramatische kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen. Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
Mit ihrer Aktion machen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Rat und Verwaltung der Stadt Dinklage auf Grund der „knappen Kassen“ auf die prekäre Finanzsituation aufmerksam.
Die Finanzlage der Städte, Landkreise und Gemeinden ist dramatisch: Das kommunale Defizit lag 2025 bei rund 30 Milliarden Euro – ein historischer Höchststand, Tendenz steigend. Eine Hauptursache sind steigende Sozialausgaben, die die Kommunen bundesgesetzlich leisten müssen, und bei denen in der Vergangenheit der Umfang und die Standards immer weiter erhöht wurden.
Für die Bürgerinnen und Bürger wird die kommunale Finanzkrise direkt spürbar. Und sie betrifft viele kommunale Aufgaben wie z. B. die Instandhaltung von Schulen, Bibliotheken, Schwimmbäder, Kultur- und Sportangebote, den ÖPNV, die Krankenhausversorgung, die Wirtschaftsförderung und viele soziale Angebote.
Die Kommunen und ihre drei kommunalen Spitzenverbände fordern deshalb von Bund und Ländern:
• Das kommunale Finanzierungsdefizit muss vollständig beseitigt werden. Dies kann über eine jährliche Soforthilfe, eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern sowie notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen geschehen.
• Der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt auch“ muss sofort für jede Aufgabenübertragung oder -ausweitung von Bund und Ländern gelten – mit einem vollständigen finanziellen und dynamisierten Ausgleich für alle Aufgaben, die den Kommunen von Bund und Ländern übertragen werden.
Die kommunale Finanzkrise ist nicht abstrakt. Sie ist sehr konkret vor Ort spürbar. Bund und Länder müssen handeln, damit der Staat vor Ort für seine Bürgerinnen und Bürger handlungsfähig bleibt.
Langjährige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer verabschiedet

Dinklage. In einer kleinen, persönlichen Feierstunde hat die Stadt Dinklage mehrere langjährige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer offiziell in den „Wahlhelfer?Ruhestand“ verabschiedet. Grund hierfür ist das Erreichen der städtischen Altersgrenze von 70 Jahren für den aktiven Wahldienst.
Verabschiedet wurden Irmgard Arlinghaus, Georg Vaske, August Blömer und Johannes Koldehoff, die auch auf dem Gruppenfoto zu sehen sind. Jürgen Brüning und Ludger Dödtmann konnten an der Feierstunde nicht teilnehmen, werden jedoch ebenfalls mit Dank und Anerkennung in den Ruhestand verabschiedet. Die Verabschiedung hierzu erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt
Über mehrere Jahrzehnte hinweg haben alle Geehrten mit großem Einsatz, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein dazu beigetragen, dass Wahlen in Dinklage ordnungsgemäß, fair und transparent durchgeführt werden konnten. Während der Feierstunde wurden zahlreiche Anekdoten aus den Wahllokalen erzählt – von frühen Morgenstunden bis zu späten Auszählmomenten, von besonderen Begegnungen bis zu humorvollen Situationen, die den Wahldienst über die Jahre geprägt haben.
Zum Abschied erhielten die Wahlhelfenden eine Dankesurkunde der Stadt Dinklage sowie ein kleines Präsent.
Christoph Bornhorst, der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, würdigte den jahrzehntelangen Einsatz mit persönlichen Worten. „Sie haben früh begonnen, lange ausgehalten, Stimmen gezählt, Ergebnisse festgestellt und dabei stets einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft geleistet“, so Bornhorst. Im Namen aller Dinklager Bürgerinnen und Bürger danke ich Ihnen herzlich für Ihre Zeit, Ihre Unterstützung und Ihre Treue zum Ehrenamt, so Bornhorst weiter.“
Die Stadt Dinklage schließt sich diesem Dank ausdrücklich an und wünscht allen Geehrten für ihren nun beginnenden „Ruhestand als Wahlhelfer“ Gesundheit, Freude und viele erfüllende Momente.





